Samstag, 19. Mai 2012


Gedanken der
neuen Generalleitung
Die Schwestern in der neuen Generalleitung wurden gebeten einen Gedanken über ihre erste Woche hier im Generalat und Mutterhaus in Rom seit der Willkommensfeier am 26. Februar 2011 mitzuteilen.
 
 
   
Schwester Mary Kristin: „Unsere erste Woche, in der wir uns in unseren neuen Büros in Casa Madre eingerichtet haben, hat für uns Neuankömmlinge viele Verbindungen geschaffen. Wir haben einander beim Möbel rücken, Bilder aufhängen und installieren von Video-Kameras in unseren Computern geholfen, so dass wir Skype gebrauchen können. Wir hatten viel Spaß dabei unserer Umgebung eine persönliche Note zu geben. Die Hausgemeinschaft hat uns herzlich aufgenommen, so dass wir uns in unserem neuen Zuhause wirklich willkommen fühlen.“ Schwester Maria Alcídia: „Meine Erfahrung: Ich habe ein großes Loch empfunden als die Schwestern der vorherigen Generalleitung abgereist sind. Jetzt sind wir wir die „Anawim“, eine kleine Herde, welche die Verplichtung hat, den Weg weiter zu gehen und für Schwestern, Laien, Eltern, Studenten und Angestellte da zu sein. Wir tragen einen Schatz in unseren Händen: unser Charisma, das wir mit anderen teilen wollen. Das Heimweh, dass ich im meinem Herzen spüre wird gelindert durch das Miteinander in der Generalverwaltung und der Gemeinschaft. Ich weiß, dass die Sonne freundlich über uns scheint!“ Schwester Maria Julindis: „So viele junge Schwestern in den ersten Tagen und Wochen im Mutterhaus zu erleben war eine überraschend schöne erste Erfahrung für mich.
In der Eucharistiefeier am 26.02.2011 hat mich besonders die Segenszeremonie am Ende des Gottesdienstes berührt, in der zugleich mit dem Priester die Schwestern der bisherigen Leitung, die Schwestern des neuen Leitungsteams und alle Schwestern der Kongregation – vertreten durch die Schwestern im Mutterhaus – einander den Segen zusprachen.“

   
Schwester Mary Shauna: „Ich bin mir mehr und mehr bewusst dass ich in den Fußstapfen der Schwestern gehe, die vor uns Leitungsaufgaben in der Kongregation hatten. Das ist zugleich eine aufregende Aufgabe und eine, die demütig macht!“ Schwester Mary Sreeja: „Die vergangene Woche war eine gesegnete Zeit des Übergangs, die mich mit neuer Hoffnung für unsere EINE  SENDUNG erfüllt hat. Die tiefe Erfahrung von Gottes Güte in jeder einzelnen kostbaren Schwester in Casa Madre ist sehr sichtbar und greifbar. Ich fühle mich reich gesegnet und es ist eine Ehre für mich, für die Kongregation da zu sein und mit der Gewissheit eurer Gebete und Unterstützung auf dem Weg zu sein. Neue Sprachen zu lernen ist eine Herausforderung, aber wenn wir die Sprache des Herzens haben um uns miteinander in der Gemeinschaft auszutauschen, macht das nichts aus. Gott segne uns alle.“ Schwester Marie Emma: „Seit ich hier in Rom angkommen bin waren die Tage angefüllt mit verschiedenen Konferenzen und Treffen die mir, so glaube ich, helfen werden, besser für unsere Schwestern da zu sein und den Traum unseres Generalkapitels 2010 zu erfüllen: Gottes Güte und fürsorgende Liebe zu verkünden, vereint in einem Herzen, einer Hoffnung und einer Sendung, und an der Wandlung der Welt mitzuwirken.“

 

Kongregationsnachrichten

 


Hojai Trainingscenter
Hojai, Assam, ist im Nordosten von Indien. Das Notre Dame Frauen-Zentrum Hojai bietet 30 jungen Frauen im Jahr ein spezielles Training. Sie kommen aus der Umgebung abgelegener Dörfer, wo es keine Ausbildungsmöglichkeiten gibt. Viele von ihnen sind Analphabetinnen oder aus der Schulbildung sehr früh ausgestiegen. Sie gehören zu verschiedenen Stämmen und ethnischen Gruppen namens Garos, Karbis, Bodos, Assamese and Adivasis, jede spricht ihre eigene Sprache. Schwester Deepika, die Leiterin des Zentrums, organisiert verschiedene Seminare für die Frauen, einschließlich lesen und schreiben lernen, Fähigkeiten für das alltägliche Leben und Glaubensbildung. Eine Fähigkeit, die sie gelernt haben, ist das Weben. Taschen werden auf einem traditionellen Webstuhl gewebt, mit Mustern, die einen bestimmten Stamm oder die traditionellen Werte symbolisieren. Sie weben auch traditionelle Kleidung, Schals, Schultertücher und viele andere attraktive und farbenfrohe Produkte zu eigenem Gebrauch oder zum Verkauf. Herzlichen Dank an unsere Schwestern und Mitarbeiter im Nordosten von Indien dafür, dass sie die Lebensqualität dieser Frauen, ihrer Familien und ihrer Gemeinschaften verbessern. Für weitere Information oder Kaufgesuche bezüglich der Produkte des ND-Frauen-Zentrums nimm bitte Kontakt mit Schwester Deepika auf. deepikasnd@gmail.com 
 
Schwestern ULF antworten auf die Vulkanausbruch-Katastrophe in Indonesien  

Die Schwestern ULF haben in Yogyakarta, einer Stadt, die etwa 28 Kilometer von dem ausgebrochenen Berg Merapi liegt, eine Schule und ein Internat. Der Ausbruch des Berges bedeutet für die betroffenen Leute viel Leid. Unseren Schwestern in Pekalongan geht es gut. In Yogyakarta haben die Schwestern ihre Gebäude als Zufluchtsort für500-600 Leute zur Verfügung gestellt, die aus ihren Häusern flüchten mussten. Die Schwestern selbst sorgen für Nahrung, Decken, Medikamente und andere benötigte Dinge. Obwohl die Lebensbedingungen einfach sind, haben die Leute Zugang zu Trinkwasser und einer Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. In diesem Notfall sind aus den Schwestern, statt Lehrerinnen und Krankenschwestern, Köchinnen und Dienstleisterinnen geworden.  

  1. Oktober 2010
Erste Profess auf den Philippinen  
                    
Glück- und Segenswünsche schicken wir unserer ersten philippinischen Schwester Unserer Lieben Frau, Schwester Jean-Marie, die am 1. Oktober 2010 in Iloilo auf den Philippinen ihre erste Profess ablegen wird. Wir freuen uns mit ihr und unseren indonesischen Missionarinnen in Iloilo / Guimaras, mit Schwester Maria Virgo und der indonesischen Provinz und unseren Schwestern in Bataan und heißen unsere erste Filipina herzlich willkommen. Der 1. Oktober ist auch der Tag der Noviziatsaufnahme für zwei philippinische Postulantinnen, Eddielyn Dimaano und Joan Friolo. Herzlichen Glückwunsch den beiden. An unserem Gründungstag vor 10 Jahren, im Jahr 2000, wurde die Mission auf den Philippinen im Jahr unseres 150jährigen Bestehens zu Ehren von Schwester Maria Aloysia, unserer Gründerin, eröffnet! Wir sind unseren Schwestern in Iloilo / Guimaras und in Indonesien an diesem denkwürdigen Tag in herzlicher Mitfreude verbunden. Wir freuen uns mit allen, die in den vergangenen 10 Jahren auf den Philippinen tätig waren und danken den Provinzen Pekalongan, Incheon und Chardon dafür, dass sie Schwestern für die Arbeit auf den Philippinen entsandt haben. Schwester Maresa und allen Ausbildungsleiterinnen, die unsere jungen Frauen begleitet haben, sagen wir ebenfalls herzlichen Dank und versprechen ihnen unsere weitere Unterstützung.

„Ihr seid das 'Kraftwerk' der Kongregation!“
A
m 15. August hat Sr. Mary Sujita einen Brief an alle alten und kranken Schwestern unserer Kongregation geschrieben, den jede Schwester zu lesen eingeladen ist. Sr. M. Sujita sagt: „…Ihr seid unsere geschätzten Königinnen, wertvoll in den Augen Gottes, wertvoll für eine jede von uns, nicht nur wegen eurer Leistung, sondern weil der „Allmächtige große Dinge“ in euch und durch euch getan hat. … Durch ein frohes und ausdauerndes Lebenszeugnis lehrt ihr uns die vielen schönen und bleibenden Geheimnisse eines erfüllten und sinnvollen Ordenslebens bis ans Ende.… Ihr habt eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: Ihr helft uns, verwurzelt zu bleiben im Herzen Gottes und der Kongregation; ihr treibt uns an, mit prophetischem Mut die Sendung Jesu treu zu erfüllen angesichts der Zeichen unserer Zeit. … Liebe Schwestern, mögen eure heilige und wohltuende Präsenz unter uns und die bleibenden und wegweisenden Fußspuren all unserer heiligmäßigen und prophetischen Schwestern Unserer Lieben Frau, die uns in den 160 Jahren vorangegangen sind, weiterhin eine Segensquelle für unsere Kongregation und unsere Welt sein.…” Den vollständigen Text des Briefes findet ihr hier.
Das Foto zeigt Schwester Maria Walteris in Coesfeld, die am 9. August 100 Lebensjahre feiern konnte, mit ihrer Gratulantin Sr. Maria Reinilda.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 


 

 



Dankbare Grüße von Schwester Mary Sujita, SND

Meine lieben Schwestern überall! Mein Herz ist voll Dankbarkeit für all die herzlichen Briefe guten Wünsche, die ich von so vielen von euch erhalte! Als ich all die Namenstagsglückwünsche und Zeichen der Liebe und Dankbarkeit las war ich sehr berührt und von Demut erfüllt. Eure Worte schenken mir viel Freude und sind ein Ausdruck unserer Verbundenheit als SNDs! Liebe Schwestern, ihr wisst dass ich sehr dankbar bin für das Geschenk das jede von euch ist und für unsere gemeinsame Wegstrecke in den vergangenen zwölf Jahren. Wenn ich die Zeit dazu hätte würde ich gerne jeder persönlich antworten. Aber wie ihr sicher verstehen könnt sind wir alle in der bisherigen –Generalleitung mit aufräumen beschäftigt und wollen alles für Schwester Mary Kristin und ihre Assistentinnen vorbereiten. Bitte akzeptiert also diese Zeilen auf der Website als Ausdruck meiner herzlichen Dankbarkeit für jede von euch für eure vielen Zeichen der Liebe und der Unterstützung. Alle meine Generalassistentinnen sagen euch mit mir ihren herzlichen Dank für eure vielen Botschaften der Wertschätzung für sie. Lasst uns weiterhin füreinander beten. und in unserem lebenslangen Einsatz für die Sendung Jesu verbunden bleiben, wo auch immer wir sind. Der gute und fürsorgende Gott segne eine jede von uns und mache uns zu Spiegeln Seines Daseins in unserer Welt. Ich danke euch!

Schwester Maria Adelaide Orth ist am 1. April zu Gott heimgegangen.
 
Wir sind sehr traurig, dass unsere liebe Schwester Maria Adelaide in Passo Fundo gestorben ist. Ihr früher Tod ist ein großer Verlust für die Kongregation und für ihre Heimatprovinz. In den vergangenen 12 Jahren hat sie großzügig ihre Lebensweisheit und ihre Liebe zum Ordensleben und für unsere Kongregation als Mitglied der Generalleitung mit uns geteilt. In den letzten Jahren musste sie für medizinische Behandlungen in Brasilien bleiben, aber sie war dennoch in ständigem Kontakt mit Schwester Mary Sujita und gab ihre Beiträge zu wichtigen Entscheidungen. Um am Generalkapitel 2010 teilnehmen zu können, nahm sie Schmerzen und Unannehmlichkeiten auf sich.     

Schwester Maria Adelaide war sehr behutsam und liebevoll im Umgang. In ihrem Lächeln und in ihrer zugewandten Art zeigten sich ihr Interesse und ihre Sorge für jeden Menschen. Im Lauf ihres Ordenslebens übernahm sie verschiedene Aufgaben in der Ordensleitung und in der Anfangsausbildung. Ihre Krankheit trug sie mit großer Stärke und ohne zu klagen.

 

Treu haben wir für die Heilung von Schwester Maria Adelaide gebetet. Gott hatte andere Pläne für ihr Leben, aber er gab ihr viel Kraft und inneren Frieden, und wir sind sicher, das dies eine Antwort auf unser Gebet ist. Wir wissen, dass Schwester Maria Adelaide jetzt im Himmel eine großartige Fürsprecherin für uns ist. 

 

Schwester Maria Adelaide hat noch eine Mutter und mehrere Geschwister. Wir wollen in dieser schwierigen Zeit auch für sie beten.

 

So bald wie möglich werden wir die offizielle Todesnachricht veröffentlichen.   

Schwester Mary Kristin Battles, SND
Generaloberin 

 

 

 

 

 

 



  

Wir feiern Sr. M. Sujitas Namenstag
und danken der bisherigen Generalleitung

 

Am Sonntag, 30. Januar, war der Tag den wir ausgewählt hatten, um Sr. Mary Sujtas Namenstag zu feiern und ihre Patronin, die Hl. Agnes, zu ehren. Am gleichen Tag sagten die Schwestern im Mutterhaus Sr. M. Sujita und den ausscheidenden Generalassistentinnen Dank für ihre Jahre in der Generalleitung. Die Schwestern Mary Frances, Joan Marie, Maria Margret und Maria Adelaide waren für zwölf Jahre im Amt, die Schwestern Maria Yasinta und Marie Julia jeweils für sechs Jahre. Im Anschluss an die Hl. Messe zog sich das Thema „Magnifikat“ weiter durch den Tag und fand seinen Ausdruck in Liedern, festlichen Mahlzeiten und einer Präsentation mit Fotos.  Ein schön dekorierter Kuchen, Dankeskarten, eine ansprechende Nachrichtentafel und gelbe Rosen für jede Schwester rundeten den Tag ab. Wir sind sehr dankbar für den Segen, den diese Schwestern uns durch ihre Leitungsaufgabe gebracht haben, und auch für ihre alltägliche Teilhabe an den Ereignissen und Aufgaben der Mutterhaus-Gemeinschaft. Sie waren wirklich eine Einheit unter uns, deren Freude und Fürsorge spürbar war!

 

 


 

Willkomm für die 

neue Generalleitung 

Am Samstag, 26. Februar 2011, hieß die Hausgemeinschaft im Generalat und Mutterhaus offiziell Schwester Mary Kristin Battles als Generaloberin der Schwestern Unserer Lieben Frau und ihren Generalrat, die Schwestern Maria Alcidia, Maria Julindis, Mary Shauna, Mary Sreeja und Marie Emma willkommen. Die Hl. Messe am Morgen feierte P. Thomas McClain, SJ, mit uns. Eingebettet in die Liturgie war ein Ritual, mit dem das neue Leitungsteam willkommen geheißen wurde. Am Nachmittag hatten wir ein Haus der offenen Tür für die Ordenschristen in Rom, mit denen wir Kontakt haben, sowie für andere Bekannte und Mitarbeiter, die kamen, um die neue Leitung zu begrüßen und von Schwester Mary Sujita, der scheidenden Generaloberin, und ihrem Generalrat (Schwestern Mary Frances, Joan Marie, Maria Margret und Marie Julia) Abschied zu nehmen. An Schwester Maria Adelaide, die schon nach Brasilien zurückgekehrt ist, haben wir natürlich auch gerne und in Dankbarkeit gedacht.   

Eine unglaubliche Woche

 

Die Großzügigkeit von Schwester Mary Kristin und all unseren Provinz- und Delegationsoberinnen hat uns fünf zu dem Glück verholfen, eine unglaubliche Woche als Pilgerinnen im Heiligen Land zu verbringen! Jeden Tag schien die Sonne, während unsere Gruppe von 14 Pilgern auf den Spuren Jesu in Galiläa, Bethlehem, Nazareth und Jerusalem unterwegs war. Ein ausgezeichneter Führer begleitete uns. Oft haben wir an euch alle gedacht und für euch gebetet, liebe Schwestern, besonders auch für unsere liebe Schwester Maria Adelaide. 
Wir beten, dass jede Erfahrung dieser Tage in unserem Herzen lebendig bleibt und für immer unser Leben bereichert. Lasst uns gemeinsam weiterhin für den Frieden in unserer Welt beten, besonders in Israel und Palästina. SHALOM!
Mit herzlichen und dankbaren Grüßen,
Sr. M. Sujita, Sr. M. Frances, Sr. Joan Marie, Sr. M. Margret und Sr. M. Julia
Rom, 25. März 2011

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