Montag, 20. Mai 2013


Visitation der Generalleitung in Afrika


Vom 26. Dezember bis zum 26. Januar waren die Schwestern Mary Kristin, Maria Alcidia, Mary Shauna und Mary Sreeja zur Visitation in Afrika.  Es war eine bereichernde Erfahrung, die neuen Kandidatinnen zu treffen und Zeit mit den Postulantinnen und Novizinnen in der Ausbildung in Njiro (Arusha), Tansania, zu verbringen. Insgesamt sind dort zur Zeit 37 Kandidatinnen: 21 in Mosambik, 10 in Uganda und 6 in Tansania/Kenia. Im internationalen Noviziat sind 11 Novizinnen und 13 Postulantinnen. Wir haben 18 afrikanische Schwestern mit zeitlichen Gelübden und 4 afrikanische Schwestern, die ihre ewige Profess abgelegt haben. 39 Schwestern arbeiten dort als Missionarinnen; 20 aus Patna, Indien; 9 aus Passo Fundo, Brasilien; 8 aus den Vereinigten Staaten (5 aus Covington, 2 aus Thousand Oaks, 1 aus Chardon); 2 aus Coesfeld, Deutschland.


Es war wunderschön, die Entwicklung seit der letzten Afrika-Konferenz in Uganda im August 2011 zu sehen. In Tansania wird die Notre Dame Schule um ein Internat erweitert, ein Waisenhaus ist im Bau, und die Schwestern haben mit einer neuen Tätigkeit bei den Massai begonnen. In Mosambik entsteht eine Grundschule und die Schwestern haben die Verwaltung einer weiterführenden Schule der Erzdiözese in Jécua übernommen. In Uganda wächst eine neu eingerichtete Vorschule rapide und nimmt 90 Schüler auf. Unser guter und fürsorgender Gott segnet uns auf vielfältige Weise.







Die Mutterhausgemeinschaft wünscht allen Frohe Weihnachten!


Stehend: Schwestern Cormarie (Covington), Mary Patricia Dorobek (Toledo), Mary Tripti (Patna), Mary Kristin Battles (Thousand Oaks), Mary Jaculin Manders (Toledo), Marie MuYoung Cho (Incheon), Maria Alcídia Guareschi (Passo Fundo), Maria Julindis Melis (Coesfeld), Mary Sreeja (Patna), Mary Shauna Bankemper (Covington), Gina Marie Blunck (Thousand Oaks), Maria Canisie Skrabanja (Tegelen), Maria Elke Baumann (Coesfeld), Maria Josefa Cramer (Coesfeld), Mary Karlene Seech (Chardon)
Knieend: Schwestern Maria Moses Kim (Incheon), Marie Insun Kim (Incheon), Deisi Maria Naibo (Canoas), Linda Marie White (Toledo), Mary Supriya (Patna), Maria Kharita Kuil (Pekalongan), Mary Jolene Flynn (Covington), Marie Emma Kim (Incheon)



 

Schwester Mary Kristins erste Erfahrung von Papua-Neuguinea


Schwester Mary Kristin, unsere Generaloberin, und Schwester Mary Sreeja, eine der Generalassistentinnen, haben gerade die Generalvisitation in der Hlst. Dreifaltigkeits-Delegation in Papua-Neuguinea beendet. Vom 15. bis zum 30. November besuchten sie unsere Schwestern in Kumdi, in Banz und in Mt. Hagen. Die Schwestern und die einheimische Bevölkerung bereiteten den Besucherinnen einen begeisterten Empfang und Sr. M. Kristin und Sr. M. Sreeja waren beeindruckt von der großartigen Arbeit, die in der Delegation geleistet wird. In Kumdi werden an der Notre Dame Secondary School jedes Jahr 700 junge Frauen ausgebildet. Die Internatsschule ist eine der besten des Landes und ermöglicht in den Western Highlands eine erstklassige Ausbildung. Während der Zeit der Visitation feierte die Schule die Abschlussprüfung von ungefähr 300 Schülerinnen der Jahrgangsstufen 10 und 12. Schwester Mary Kristin hielt die Festrede. Dies gab ihr Gelegenheit, die Prüflinge zu ermutigen, „unsere Welt zum Besseren zu verändern“. In Mount Hagen arbeiten vier unserer Schwestern in Schlüsselpositionen für die Erzdiözese: als Vermittlerin der Bewegung für eine bessere Welt, als Finanzprüferin des katholischen Schulsystems, als Krankenschwester im öffentlichen Gesundheitswesen für Aidspatienten und als Lehrerin an der Pfarrschule der Kathedrale. In Banz unterstützen unsere Schwestern zwei Institutionen, das Shalom Care Center und das Maria Kwin Resource Center. Im Shalom Care Center können Aidspatienten untersucht, beraten und mit Medikamenten versorgt werden. Die Patienten haben auch die Möglichkeit einer vorübergehenden Aufenthaltes, damit sie sich in einer wohltuenden Umgebung erholen und stärken können. Das Shalom Care Center bietet viele Programme an, um die Öffentlichkeit über Aidsprävention aufzuklären und auf die wichtige Bedeutung des Screening und der Einnahme von Medikamenten bei Ansteckung hinzuweisen. Das Maria Kwin Resource Center liegt auf demselben Gelände in Banz. Hier bieten einige unserer Schwestern Programme an, in denen sie den Teilnehmern grundsätzliche Lebensfertigkeiten beibringen. Das Zentrum kann bis zu 60 Personen beherbergen und ist eine wertvolle Einrichtung in dem Gebiet. Eine Schwester bemüht sich sehr engagiert, den einheimischen Farmern zu helfen, Fischzuchtanlagen einzurichten. Sie reist über Land und unterweist die Dorfbewohner mit ihrem Expertenteam. Dies ermöglicht in den ärmeren Gegenden einen guten Lebensunterhalt. In diesen zwei Wochen hatten Schwester Mary Kristin und Schwester Mary Sreeja Gelegenheit, den SND Workshop über Leitung durchzuführen, der von allen Teilnehmern gut angenommen wurde. Die zwei Wochen waren erfüllt von Erfahrungen neuen Lebens, das die Schwestern den Menschen durch ihre Tätigkeiten bringen wie auch von der Überfülle der Natur des Landes. Den Abschluss bildete ein wunderbares Festmahl des Dankes, bei dem es gefüllten Truthahn und selbstgebackenen Kürbiskuchen gab!







Heilig Kreuz Provinz in Passo Fundo, Brasilien, feiert 75jähriges Jubiläum


Am Sonntag, den 18. November, kamen ungefähr 220 Schwestern Unserer Lieben Frau aus den beiden brasilianischen Provinzen nach Passo Fundo, um das Freudenjubiläum der 1937 gegründeten Heilig Kreuz Provinz zu feiern. Mutter Maria Antonie schrieb in ihrem Weihnachtsbrief von 1936 folgende Worte an die Schwestern in Brasilien: „Ich möchte euch die große Freude verkünden, dass unsere Kommunitäten in Brasilien jetzt eine eigenständige Provinz bilden mit dem Provinzhaus und dem Noviziat in Passo Fundo und der lieben Mutter Maria Valeriana als Provinzoberin. Ihr alle, liebe Schwestern in Brasilien, gehört zu der neuen Heilig Kreuz Provinz.“


Während des Festgottesdienstes, der vom Weihbischof der Diözese gehalten wurde, wurde an verschiedene Ereignisse und Höhepunkte in der Geschichte der Provinz erinnert. So wurden z.B. die Namen der Missionarinnen aus Deutschland vorgelesen, die die Saat Unserer Lieben Frau nach Brasilien gebracht haben, wie auch die der 8 Provinzoberinnen, die die Provinz in diesen 75 Jahren geleitet haben. Die Glocke, die 1928 von Mülhausen nach hier gebracht wurde und die heute im Hof der Notre Dame Schule steht, ließ ihr frohes Läuten zum Gloria erklingen. Eine hölzerne Statue der heiligen Julie Billiart, die dem Noviziat von Mülhausen gehörte und 1973 nach Brasilien gebracht wurde, war eine der Attraktionen der Ausstellung von Fotos und Gegenständen, die von der 75jährigen Geschichte der Provinz erzählen.


Unsere tiefe Dankbarkeit und Anerkennung gelten:
  • dem guten und fürsorgenden Gott, der uns in diesen 75 Jahren des Säens, des Nährens und des Erntens gesegnet und geführt hat;
  • Sr. Mary Kristin, Sr. Maria Alcídia und dem Generalrat für ihre Unterstützung, ihr Gebet und ihr Geschenk;
  • Sr. Mary Sujita, die eine Grußbotschaft geschickt hat;
  • Sr. Mary Joell, die uns durch ihre Anwesenheit und ihre Worte der Ermutigung und des Dankes erfreute;
  • Sr. Renete Maria und allen Schwestern der N.S. Aparecida Provinz, Canoas, die 25 Jahre zur Heilig Kreuz Provinz gehörten, ehe sie eine eigenständige Provinz wurden.
Wir freuen uns schon alle riesig auf das nächste Jahr, wenn wir 90 Jahre Schwestern Unserer Lieben Frau in Brasilien feiern werden.

Passo Fundo, 18. November 2012




Das Coesfelder Kreuz feiert Jubiläum


In diesem Jahr wird in Coesfeld ein Jubiläum begangen, das auch uns Schwestern U.L.Frau anspricht: Vor 700 Jahren wurde zum ersten Mal das Coesfelder Kreuz in offiziellen Akten erwähnt. 
Am Sonntag, 16. September fand die alljährliche große Kreuztracht statt, bei der eine Kopie des Kreuzes über den großen Kreuzweg getragen und an der sogenannten Kleinen Kapelle im Freien eine Heilige Messe gefeiert wird. Während der Kreuztracht ist das Kreuz mit vielen Medaillen behängt, die von Einzelnen und Gruppen als Votivgaben gestiftet worden sind. 


Im Jubiläumsjahr unserer Kongregation, 2000, haben auch wir eine Medaille hinzugefügt. Die runde, silberne Plakette ist auf dem Foto etwa in der Mitte zu sehen (über einem großen Rechteck liegend). Die Vorderseite zeigt das erste Siegel unserer Kongregation mit dem von einem Kreuz überragten M in der Mitte, umkränzt von 12 Sternen und den Herzen Jesu und Marias, sowie der Inschrift „Kloster zu Unserer Lieben Frau in Coesfeld“. Auf der Rückseite ist zu lesen: „1850 – 2000, Danke für 150 Jahre Schwestern Unserer Lieben Frau“. An der Prozession konnten außer einer Reihe unserer deutschen Schwestern auch Schwester Mary Kristin Battles und Schwester Maria Julindis Melis, die unsere Generalleitung vertraten, Schwester Mary Amala aus Patna, Indien, und Schwester Amelia Maria Weschenfelder aus Passo Fundo, Brasilien, teilnehmen, die für eine Konferenz über unser Spirituelles Zentrum in Coesfeld waren.


In der Woche vor der Großen Kreuztracht wurden in der Pfarrgemeinde St. Lamberti aus dem Anlass des Jubiäums u.a. Predigten gehalten, die sich auf die Bedeutung des Kreuzes beziehen. Eingeladen waren als Prediger/-in Personen, die in Coesfeld in den Pfarrgemeinden tätig waren. Am Dienstag, 11. September, hat Schwester Maria Elisabeth Siegbert, SND um 17 Uhr in der Eucharistiefeier eine Meditation über das Kreuz gehalten. Der Text kann hier heruntergeladen werden.







Indische Schwestern auf Kongregations-Pilgerreise 2012


Am 13. September 2012, nach dem ersten Teil ihrer bereichernden Pilgerreise durch Deutschland, nach Tegelen und nach Namur, wurden die acht indischen Pilgerinnen, sechs aus der Provinz Patna, eine aus der Provinz Bangalore und eine aus der Heilig Geist Delegation in Tansania, herzlich von der Mutterhaus-Kommunität in Rom willkommen geheißen.


Die lange erwartete Pilgerreise wurde für die acht indischen Schwestern Wirklichkeit, als sie am 1. September am Flughafen in Düsseldorf von Schwester Maria Regina und Schwester Maria Hilligund aus der Provinz Coesfeld in Empfang genommen wurden. Schwester Maria Hubertine, ihre erfahrene und fähige Betreuerin, führte sie am Ort unserer Gründung durch die zu Herzen gehende Geschichte unserer Kongregation. Sie waren tief bewegt, als sie unter dem Coesfelder Kreuz saßen und beteten, wo auch unsere ersten Coesfelder Schwestern viele Stunden verbrachten.


Am 5. September wurden sie herzlich von Schwester Maria Birgit, der Hausoberin in Marienhain, Vechta, empfangen. Schwester Maria Christa, ihre humorvolle Betreuerin, führte sie durch die berufsbildenden Schulen, über das Gelände und zu einigen anderen Orten und Kirchen. Natürlich war auch ein Besuch der Liebfrauenschule, der ältesten, im Stadtzentrum gelegenen Schule unserer Kongregation, eingeschlossen.


Am 8. September wurden sie herzlich von Schwester Maria Helma und der Kommunität im Kloster Mühlhausen empfangen, das von 1888 bis 1947 unser Mutterhaus war. Schwester Maria Mechtilde plante als ausgezeichnete Betreuerin alle Einzelheiten der Unternehmungen und bereitete sie durch Handouts und Powerpoints vor.

Der Besuch bei den Schwestern Unserer Lieben Frau von Namur war eine weitere, bereichernde Erfahrung für jede der Pilgerinnen. Das Gebet am Schrein der hl. Julie, unserer Stifterin, motivierte und stärkte sie, nach ihrem Charisma und ihrem mutigen Geist zu leben.
Die Pilgerinnen hatten das Glück, die Stadt Köln mit ihrem wunderbaren Dom und den 24 umliegenden Kirchen zu besuchen. Sie staunten, wie gut die Städte und Kirchen, die im 2. Weltkrieg zersört wurden, wieder aufgebaut sind.

In Tegelen, in den Niederlanden, warteten Schwester Maria Odilia und ihre Kommunität auf sie. Sie verbrachten einige Zeit in den Wohnbereichen der älteren Schwestern, besuchten den Garten und den Friedhof und sie beteten in der Kapelle.


Begleitet von Schwester Mary Sreeja und Schwester Mary Supriya aus dem Generalat verbringen die Pilgerinnen die letzten zwei Wochen ihrer Reise zur geistlichen Erneuerung in Rom. Sie werden den Reichtum und die Schönheit des kulturellen Roms, dem Zentrum der katholischen Kirche, erkunden und zu schätzen lernen. Auch werden sie die Gesellschaft der Schwestern in der Mutterhauskommunität genießen. Sie haben schon einige wunderbare Erfahrungen gemacht, während ihrer Besichtigungen und Gebete im Petersdom, in Santa Maria Maggiore und in der Lateranbasilika. Auf die Pilgerinnen warten sicher noch weitere Überraschungen und segensreiche Erfahrungen während ihrer Besuche in Subiaco, Assisi und anderer Sehenswürdigkeiten in Rom. Die indischen Pilgerinnen danken von Herzen allen Schwestern, die dazu beigetragen haben, diese großartige Pilgerfahrt Wirklichkeit werden zu lassen.


Im Bild von links nach rechts: Schwester Mary Satya (Tansania), Schwester Mary Sunila (Patna), Schwester Mary Rosilin (Bangalore), Schwester Mary Mridula (Patna), Schwester Mary Nidhi (Patna), Schwester Mary Arpana (Patna), Schwester Mary Nitya (Patna), Schwester Mary Pratibha (Patna)




Arbeit an der Präsentation unserer Geschichte im Spirituellen Zentrum wird fortgesetzt

Die Schwestern Mary Kristin, Maria Julindis, Maria Anneliese, und das Komitee, das die Präsentation der Geschichte unserer Kongregation erarbeitet, treffen sich vom 14. – 17. September in Coesfeld, Deutschland. Auch Vertreterinnen des Spiritualitäts-Komitees, die sich im August in Rom getroffen haben, sowie einige Fachleute, die an dem Projekt beteiligt sind, nehmen an der Konferenz teil. 

Abgebildet von rechts nach links: 
Sr. Maria Margret Koch, Coesfeld, Sr. Amelia Maria Weschenfelder, Passo Fundo, Sr. Maria Hubertine Germann, Coesfeld, Sr. Mary Amala, Patna, Sr. Maria Anneliese Stelzmann, Coesfeld, Sr. Mary Kristin Battles, Generalat, Sr. Maria Julindis Melis, Generalat, Sr. Maria Georgi Wieborg, Coesfeld, Sr. Maria Ambrosa Meurer, Coesfeld, Sr. Marie Teresita Kim, Incheon, (mit dem Rücken zur Kamera: Sr. Maria Almuth Göke, Coesfeld; nicht sichtbar: Sr. Maria Mechtilde Kotterik, Coesfeld)






Besuch in Campos Novos


Während der Zeit der Visitation in Brasilien besuchten Schwester Mary Kristin, Schwester Maria Alcidia und Schwester Mary Sreeja Campos Novos, wo unsere Mitschwestern in der Pfarrgemeinde arbeiten. Campos Novos ist ein wichtiger Ort für alle Schwestern Unserer Lieben Frau, weil sich dort 1950 das dritte Wunder für die Heiligsprechung von Mutter Julie ereignete. Zu der Zeit arbeiteten unsere Schwestern dort im Krankenhaus und hatten direkt Anteil daran, das Eingreifen von Mutter Julie für einen armen Bauern zu erwirken, der an Krebs zu sterben drohte. Es folgt ein kurzer Bericht über das Ereignis:


Am 29. September 1950 kam Otacilio Ribeiro, 29 Jahre alt, ein armer Farmer, zum Krankenhaus. Er hatte einen sehr großen Tumor im Unterleib. Weil sein Zustand sehr ernst war, sagte Dr. Jahn Martins Ribeiro (nicht verwandt mit Otacilio), es sei nötig, ihn sofort zu operieren. Als der Arzt während der Operation sah, wie weit fortgeschritten der Tumor war, schloss er den Schnitt wieder und informierte die Familie, dass Otacilio nur noch wenige Stunden zu leben hätte. Am 30. September legten drei unserer Krankenschwestern, Schwester Maria Ludvine, Schwester Maria Bardona und Schwester Maria Adelaide, eine Reliquie von Mutter Julie auf seinen Unterleib und begannen mit ihm eine Novene für seine Heilung.

Am 1. Oktober 1950, auf den Tag genau einhundert Jahre nach der Gründung unserer Kongregation, legte Mutter Julie Fürsprache für Otacilio ein, und er war ganz von seinem tödlichen Krebsleiden geheilt. Das war ein Wunder und eine Bestätigung für uns als geistliche Töchter der heiligen Julie: ein drittes Wunder für die dritte Kongregation, die ihrem geistlichen Weg folgt.

Heute ist das Krankenzimmer, in dem sich das Wunder ereignete, eine kleine Kapelle, die gerade von der Provinz Canoas renoviert worden ist. Der Altar steht direkt über der Stelle, an der sich Otacilios Bett befand. (s. Foto)

Otacilio und seine Tochter Julie (geboren nach dem Wunder) nahmen gemeinsam mit Dr. Riberiro an der Heiligsprechung von Mutter Julie 1969 in Rom teil. 








Visitation in der Delegation Rom


Die offizielle Visitation in der Herz Jesu Delegation hier in Rom fand vom 19. bis 25. August statt. Schwester Mary Kristin, Schwester Maria Alcidia und Schwester Maria Julindis hatten Freude an dieser Zeit mit den Schwestern in Via Como. Sie erzählten vom Wachstum und von den Aktivitäten in der Kongregation, hatten Kommunitätsgespräche über die SND Spiritualität und planten für die Zukunft. Gute Mahlzeiten, engagierter Austausch und die Freude am Zusammen sein prägten diese kurze aber reiche Zeit der Visitation.

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Neuigkeiten von der internationalen Leitungskonferenz in Indonesien

Eine weitere Einheit des Treffens der Generalverwaltung mit allen Provinz- und Delegationsoberinnen der Schwestern Unserer Lieben Frau ist am 10. März 2012 zu Ende gegangen. In den letzten Tag war Zeit gegeben, über wichtige Themen auf dem Weg in die Zunkunft zu sprechen. Vor der Konferenz hatte die Generalleitung den Teilnehmerinnen viele Unterlagen zugesandt, und sie waren eingeladen, sie mit ihren jeweiligen Ratsschwestern zu besprechen. Jetzt wurde viel in Kleingruppen gearbeitet und dann im Plenum besprochen. Dank des Workshops zum “harmonischen Dialog” der am Anfang der Konferenz stand, waren unsere Gesprāche angeregt, friedlich und fruchtbar. Schwester Mary Kristin wird allen Schwestern Unserer Lieben Frau Anfang April einige der Ergebnisse mitteilen können. 

Neben den Zusammenkünften gab es auch eine Reihe von informativen und kulturellen Angeboten: Die Kinder aus einem nahe gelegenen SND Kindergarten kamen und tanzten und sangen für uns und stellen auf wunderbare Weise die indonesische Kultur vor; wir sahen ein DVD über den Ausbruch des Merapi 2010 und seine Auswirkungen; wir erfuhren mehr über die neue Mission der Provinz Canoas in Peru; wir sahen ein Video, in dem die Provinz Covington im Rahmen des “Jahres der Ordensfrauen”, das der Bischof von Covinton ausgerufen hat: und wir wurden zu einer Englischstunde im Provinzhaus in Incheon eingeladen. 

Die kommenden Tage bis zum 15. März werden wir nutzen, um mehr über die Kultur Indonesiens zu lernen und das Provinzhaus unserer indonesischen Schwestern in Pekalongan zu besuchen. Wir freuen uns auf sehr bereichernde Erfahrungen und zählen dann auf das Gebet unserer Leser, wenn wir durch alle Welt reisen, um in unsere Heimat zurück zu kehren. 




Internationale SND Leitungskonferenz in Indonesien

Am 1. März 2012 begann die internationale Leitungskonferenz, zu der 23 Schwestern Unserer Lieben Frau (von drei Übersetzerinnen und einer Sekretärin unterstützt) in Tawangmangu, Indonesien, versammelt sind, wo die Schwestern der Provinz Pekalongan ein Exerzitienhaus betreiben. Diese Institution im Zusammenspiel mit der Gastfreundschaft unserer indonesischen Schwestern ist ein perfekter Versammlungsort für die Generalverwaltung und die Provinz- und Delegationsoberinnen aus aller Welt. Der Zelebrant des Eröffnunsgottesdienstes heute war Bischof Julianus Sunarko, SJ, von der Diözese  Purwokerto. Ehe sie in die Diskussion der verschiedenen Themenkreise einsteigen bekamen die Teilnehmerinnen der Versammlung einen Einblick in das Land Indonesien und seine Kultur sowie die Geschichte und die Arbeitsbereiche der Schwestern hier. Am Nachmittag hielt Schwester Mary Kristin ihre Eröffnungsansprache. Für Schwestern Unserer Lieben Frau steht der Text im reservierten Bereich zur Verfügung. Anschlieβend gibt es einen Workshop zum Thema ”harmonischer Dialog”, der von Steven Wirth, dem Vorsitzenden des “Centre for Contemplative Dialogue” in Indiana, angeboten wird. Dieser Workshop stellt Fertigkeiten vor, die zum harmonischen Verlauf von Gesprächen beitragen können, und vermittelt weitere Kenntnisse, die für Personen mit Leitungsaufgaben wertvoll sind. 






Treffen der drei Kongregationsleitungen 2012


Die Generalleitungen der Schwestern Unserer Lieben Frau von Namur, Amersfoort und Coesfeld treffen sich alle zwei Jahre. Die diesjährige Zusammenkunft fand vom 13. bis 16. Februar bei den Schwestern Unserer Lieben Frau von Namur in deren Generalat hier in Rom statt. Die gemeinsamen Tage boten Zeit zum Gebet und zur Reflexion, zum Gespäch über das Ordensleben und für einen Vortrag und Austausch über den Dialog zwischen den Religionen. Die Energie und die Begeisterung, die wir erfuhren, spiegeln die Überzeugung wider, dass die Flamme der Güte, die in der Vision Mutter Juliens entfacht wurde, in allen drei Kongregationen weiterhin hell brennt. Die Generalleitung der Namurer Schwestern setzt sich aus vier Amerikanerinnen und einer Schwester aus dem Kongo zusammen; die Generalleitung der Amersfoorter Schwestern besteht aus vier indonesischen Schwestern. Unsere eigene Generalleitung ist die internationalste! Eine gemeinsame Erklärung zu den Ergebnissen unseres Treffens wird in naher Zukunft veröffentlicht. 



Vierte SND Afrikakonferenz fand in Uganda statt

Alle drei Jahre trifft sich die Ostafrikakonferenz. Die vierte SND Ostafrikakonferenz fand in der Woche vom 20. August in Uganda statt. Es war ein wunderbares Treffen von Missionarinnen und einheimischen Schwestern aus Uganda, Mosambik, Kenia und Tansania. Die Konferenz tagte in einem Konferenz-Zentrum beim Viktoriasee. Alle empfanden neuen Schwung beim Anhören der Berichte aus den verschiedenen Missionen und der Ordensausbildung sowie der Zukunftspläne in Ostafrika. Wir haben 25 einheimische Schwestern dort. Neun nahmen an der Konferenz teil – sechs aus Uganda, zwei aus Tansania / Kenia und eine aus Mosambik. Alle Missionen haben Kandidatinnen, Postulantinnen und Novizinnen in der Ordensausbildung. Die Zukunft unserer Gemeinschaft in Ostafrika ist hoffnungsvoll trotz aller regelmäßig anzutreffenden Herausforderungen. Die Teilnehmerinnen der Konferenz wohnten in unserem neuen Ausbildungshaus in Mpala, am Stadtrand von Entebbe. Sie wurden jeden Tag per Bus oder Kleinbus zum Konferenz-Zentrum gefahren. Die ganze Gruppe machte einen Ausflug mit Übernachtung in den Busch nach Buseesa, um die St. Julie Schule und die Notre Dame Senior Secondary Schule zu besuchen, wo unsere Tätigkeit in Uganda zuerst begonnen hat. In dem gemieteten Bus brach die Gruppe am Sonntag wieder nach Mpala auf, doch nach etwa 45 Minuten blieb der Bus auf der Straße im Schlamm stecken. In der Nacht und am Morgen hatte es kräftig geregnet, und das machte die Straßen ziemlich gefährlich. Trotz dieser Schwierigkeiten kehrten alle sicher nach Mpala zurück und setzten später ihre Reise zu ihren Missionsstationen fort. Die Schwestern Mary Kristin, Maria Julindis und Marie Emma blieben für einige Tage in Mpala, während Schwester Maria Alcídia die Schwestern nach Mosambik begleitete, Schwester Mary Sreeja nach Kenia und Tanzania mitfuhr und Schwester Mary Shauna in Buseesa blieb.



Eröffnung des Jahres des Glaubens


Am Donnerstag, den 11. Oktober 2012, feierte Papst Benedikt XVI. die hl. Messe um 10.00 Uhr auf dem Petersplatz zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils und um das Jahr des Glaubens einzuleiten. Der Patriarch Bartholomew I und der Primas der anglikanischen Gemeinschaft, der Erzbischof von Canterbury, Dr. Rowan Williams, nahmen mit über 400 Kardinälen und Bischöfen daran teil. Besondere Zeichen der feierlichen Messe waren die feierliche Einzugsprozession, die Verehrung der Heiligen Schrift, die während des Zweiten Vatikanischen Konzils benutzt wurde und die Weitergabe der sieben Botschaften, die am Schluss des Konzils von Papst Paul VI verlesen wurden.


In seiner Predigt erinnerte Papst Benedikt XVI. uns daran, die geistliche Bewegung und Bedeutung des Konzils tiefer zu leben. Er fügte hinzu, dass die grundlegende Bedeutung der Glaube an Christus war und bleibt, der apostolische Glaube, der dazu drängt, Christus zu allen Menschen und zu allen Völkern zu bringen. Er betonte auch, dass die Kirche heute nicht ein Jahr des Glaubens und eine neue Evangelisierung beginnt, um einen Gedenktag zu ehren, sondern weil ein solches Jahr notwendig ist, notwendiger als vor fünfzig Jahren!


Unter den Tausenden, die am Donnerstag aus aller Welt auf dem Petersplatz versammelt waren, waren auch einige Schwestern aus unserer internationalen Mutterhauskommunität, die mit Freude und Begeisterung an der Feier teilnahmen. Für das Jahr des Glaubens hat die Mutterhauskommunität einige Vorsätze gefasst. Die Schwestern schauen sich z.B. eine Serie von DVDs über den Glauben an und meditieren darüber. Sie freuen sich über die Möglichkeiten des Wachsens im Glauben, die dieses Jahr bringen wird.




Spiritualitäts-Komitee


HINTEN: Schwester Maria Alcidia, Schwester Mary Kristin, Schwester Mary Shauna
MITTE: Schwester Maria Almuth, Schwester Maria Julindis, Schwester Mary Kathleen, Schwester Mary Renee
VORN: Schwester Mary Amala, Schwester Maria Benedetta, Schwester Mary Sreeja, Schwester Marie Emma, Schwester Amelia Maria


Die Generalleitung - Schwester Mary Kristin, Schwester Maria Julindis, Schwester Maria Alcidia, Schwester Mary Shauna, Schwester Mary Sreeja und Schwester Marie Emma traf sich vom 5. bis 15. August mit den Schwestern Mary Amala Moloparampil (Patna), Amelia Maria Weschenfelder (Passo Fundo), Maria Almuth Goeke (Coesfeld), Maria Benedetta Gurschler (Rom Delegation), Mary Kathleen Burns (Thousand Oaks), und Mary Renee Nienaber (Covington) im Generalat, um ein Programm vorzubereiten, das im neuen spirituellen Zentrum in Deutschland durchgeführt werden wird. Dieses Programm besteht aus einem zweiwöchigen Seminar und einer Woche Exerzitien zum Thema unserer SND Spiritualität. Das Schreibkomitee begann seine Arbeit während der zehn Tage in Rom, und eine kleinere Gruppe wird während der nächten Monate weiter daran arbeiten.



Konferenzen auf den Philippinen


Schwester Mary Kristin, Schwester Maria Alcidia, und Schwester Gina Marie aus dem Generalat, haben vom 8. Bis 26. Juli drei Wochen auf den Philippinen verbracht, sich mit den Schwestern dort getroffen, und einige geschäftliche Angelegenheiten geregelt. Schwester Marie Aquina, Provinzoberin aus Incheon, und Schwester Maria Robertin, Provinzoberin aus Pekalongan, trafen sich vier Tage lang mit Schwester Mary Kristin und Schwester Maria Alcidia, um über unser internationales Ausbildungsprogramm in Bataan zu sprechen. Schwester Marie Julia (Incheon), Noviziatsleiterin, und Schwester Maria Monika (Pekalongan), ihre neue Assistentin, nahmen ebenfalls teil. Eine neue Ausrichtung des Ausbildungsprogramms wurde diskutiert und beschlossen. Ein fünfter Tagungstag hatte das Stella Maris Exerzitienhaus sowie die Ausweitung unseres Einsatzes in der Ortskirche zum Thema. Während dieser Zeit konnte Schwester Gina Marie mit den Schwestern an der Finanzbuchhaltung und am Buchhaltungsprogramm Quick Books arbeiten.
In der zweiten Woche des Besuchs erarbeitete Schwester Maria Alcidia mit Schwester Marie Julia and Schwester Maria Monika einen Teamansatz für das Ausbildungsprogramm. Schwester Mary Kristin und Schwester Gina Marie fuhren nach Iloilo, um die Schwestern dort zu besuchen, und dann weiter zur Insel Guimaras, um die neuen Räume der Notre Dame Academy zu sehen.


Schwester Mary Kristin, Schwester Maria Alcidia, Schwester Gina Marie, Schwester Maria Robertin und Schwester Maria Monika verbrachten die letzte Woche in einem Haus in Manila, das unsere Kongregation mietet. Sie besuchten Universitäten, an denen unsere Schwestern aus Asien Englischkurse belegen und Qualifikationen in der Ordensausbildung, Missiologie und Theologie erwerben können. Trotz der nicht immer leicht zu bewältigenden Reisen und des Monsuns haben die Schwestern viel erreicht.

Foto: Schwester Mary Kristin und Schwester Maria Alcidia mit den Novizinnen in Bataan.

 



Historisches Ereignis:

Ewige Profess in Nairobi, Kenia!


Am 2. Juni 2012 konnte die Heilig Geist Delegation in Nairobi, Kenya ein wunderbares und bedeutendes historisches Ereignis feiern: die Ewige Profess der Schwestern Mary Christine, Mary Pascalia, Mary Elizabeth und Mary Magdalene. Vor ihrem großen Tag verbrachten die Schwestern sechs Monate in Indien für ihr Terziat, zu dessen Programm auch 30-tägige Exerzitien gehörten.

Die meisten Schwestern der Heilig Geist Delegation konnten zur Professsfeier kommen. Die Schwestern aus Tanzania hatten einen Bus bestellt, kamen pünktlich zur Messfeier an und fuhren am gleichen Tag wieder zurück. Es war auch eine große Freude, vier unserer Schwestern aus Unganda zu der Feier begrüßen zu können. Für die ganze Kongregation ist dieses Ereignis ein Meilenstein in der Geschichte unserer Mission in Afrika. Wir danken dem guten Gott für den Segen, den wir durch unsere Kongregation erhalten haben.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Schwestern! Die ganze weltweite Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau freut sich herzlich mit euch! Gottes Segen!


Foto:
Von links nach rechts: Schwester Mary Beena, Provinzoberin in Patna, Indien, die vier neuen Schwestern mit Ewiger Profess: Schwester Mary Christine, Schwester Mary Elizabeth, Schwester Mary Pascalia und Schwester Mary Magdalene, und Schwester Mary Mukti, Oberin der Heilig Geist Delegation und Junioratsleiterin






Auf Wiedersehen, liebe indonesische Schwestern und Freunde,
Gott segne euch, 
und danke für alles!!


Internationale Leitungskonferenz beendet


Nach einer weiteren sehr bereichernden Woche in Indonesien sind die Teilnehmerinnen der Internationalen Leitungskonferenz in ihre Heimatländer zurück gekehrt. Vom 11. bis 16. März haben wir unsere Konvente, unsere Schulen und unser Krankenhaus in Yogyakarta, Pekalongan und Jakarta und berühmte indonesische Schätze wie den Prambanan Tempel, das Herz Jesu Heiligtum in Ganjuran, das Batik Museum in Pekalongan, “Taman Mini Indonesia Indah” [Mini – Indonesien], Sea World und die Kathedrale von Jakarta besucht, wo der Bischof uns herzlich willkommen hieß. Überall wurden wir begeistert mit Musik und Tanz empfangen, mit schmackhaften Mahlzeiten verwöhnt, und erhielten Andenken an die indonesische Kultur, die wir mit nach Hause nehmen konnten. Alle fühlen sich durch die Erfahrung des Landes und seiner wunderbaren Menschen reich beschenkt.

Jetzt bleiben Sr. Mary Kristin, Sr. Maria Alcidia und Sr. Mary Sreeja für die offizielle Visitation in der Provinz Pekalongan in Indonesien. Schwester Mary Kristin möchte die folgende Nachricht an alle weitergeben:

„Liebe Schwestern, Assoziierte und Freunde, im Namen aller Teilnehmerinnen an der Internationalen Leitungskonferenz möchte ich euch ganz herzlich für eure betende Unterstützung in den vergangenen drei Wochen danken. Wir haben sie sehr gespürt, während wir über einige zu dieser Zeit wichtige Themen nachgedacht und beraten haben. Bald werde ich einige Ergebnisse mitteilen. Bitte betet weiterhin für uns, während die Mutter vom Guten Rat Provinz als erste Provinz ihre Generalvisitation hat.

In wenigen Tagen werden wir unser Kongregations-Patronatsfest feiern, das Fest der Verkündigung des Herrn, in diesem Jahr am 26. März. Mögen wir alle bestrebt sein, offen zu bleiben für die Herausforderungen und den Segen, welche Gott uns jeden Tag vor Augen stellt. Lasst und empfänglich bleiben für die zärtliche Liebe Gottes, die uns immer umgibt, so dass wir wie Maria Christus den Menschen bringen. (vgl. Konst. Art. 2)

Ich wünsche allen ein Patronatsfest voll Freude und Gottes Segen auf dem Weg durch die Fastenzeit!”





Neues von der Konferenz in Indonesien

Am 5. März ging die erste Einheit der Internationalen SND Leitungskonferenz in Indonesien zu Ende. 3 ½ Tage lang führte Steven Wirth die Teilnehmerinnen in die Kunst des “harmonischen” Dialogs ein. Er half ihnen, sich bewusst zu werden, wie oft der Kontakt mit anderen von Vermutungen gepägt ist, und vermittelte ihnen Methoden, um festzustellen, inwieweit diese den Tatsachen entsprechen. Er stellte den Schwestern Techniken vor, die bei kontroversen Diskussionen hilfreich sein können, beginnend damit, zunächst die positiven Ziele wahrzunehmen, die jeder der Werte zu erreichen sucht. Alle sind sich einig, dass dieser Workshop eine wertvolle Erfahrung war und eine gute Vorbereitung für die Diskussion der Themen, die in den nächsten Tagen angesprochen werden sollen. Viele denken auch darüber nach, wie sie das in diesen Tagen Gelernte an ihre Schwestern daheim weiter geben können. 

Für den Nachmittag hatten unsere indonesischen Schwestern einen Ausflug zum Sarangan See vorbereitet. Vier Kleinbusse brachten die Schwestern hoch auf einen Berg, von wo sie eine wunderbare Aussicht auf die Bergwelt ringsum genieβen konnten. Dann ging es auf der anderen Seite nach unten, wo der See auf sie wartete. Einige umrundeten den See in etwa einer Stunde zu Fuβ, andere genossen die friedliche Stimmung am Ufer. Sie sahen auch den indonesichen Menschen zu, die sich typisch touristischen Aktivitäten widmeten: Es wurde Badminton gespielt, man konnte auf geführten Pferden reiten und mit einem Boot über den See fahren. Dieser entspannende Nachmittag bot die Gelegenheit, neue Kräfte für die kommenden Tage der Konferenz zu sammeln.





Einführung von Schwester Maria Dominique als Delegationsoberin

Wir gratulieren Schwester Maria Dominique de Vroedt und der Regina Virginum Delegation, Tegelen, Niederlande. Am 7. Januar 2012 wurde aus der Provinz Tegelen eine Generaldelegation, und Schwester Maria Dominique wurde die Delegationsoberin. Alle Schwestern und viele Angestellte aus der Delegation versammelten sich um 14:00 Uhr in der Kapelle des Delegationszentrums für eine Hl. Messe als offiziellen Beginn. Schwester Maria Julindis Melis, Generalassistentin, vertrat das Generalat. Es folgte ein Empfang, bei dem Schwester Maria Dominique Schwester Maria Sylvia van der Aa für ihren engagierten Einsatz als Provinzoberin dankte. Sie hatte dieses Amt 18 Jahre lang inne. Sister Maria Julindis sprach im Namen der Kongregation und dankte ebenfalls Sr. Maria Sylvia und ihrem Team für ihren großzügigen Dienst. Sie wünschte den Schwestern im neu eingeführten Leitungsgremium Gottes reichen Segen zum Beginn ihrer neuen Aufgabe.










Generalleitung erlebt koreanische Kultur

Zwei Wochen in Südkorea bildeten den Abschluss der Asienreise unserer Generalleitung. Sie tauschten dort ihre Sommerkleidung gegen warme Jacken, Schals und Handschuhe. Während das Wetter kalt war, war die Atmosphäre in den Konventen sehr warmherzig und gastfreundlich. Besucht wurden Altenheime, einige Kindergärten, das Rehabilitations-Zentrum, ein Zentrum für religionspädagogische Praxis, die Bakmun Grundschule, Pfarrgemeinden und die einzigartigen Tätigkeiten von Schwestern, die künstlerisch tätig sind. Einer der Höhepunkte war der Besuch des neu aufgebauten ökologischen Bauernhofs. Auch kurze Besuche in den beiden Missionen der Provinz standen auf dem Programm. Während der Fahrt zum Flughafen für die Rückreise nach Rom am 23. Dezember begann es zu schneien. Das war ein perfekter Abschluss der sechs Wochen in Asien. Alle in der Generalleitung sind sich einig, dass jede Begegnung ein wertvoller Beitrag dazu war, mehr über die Länder und unsere Schwestern dort zu lernen. Und alle sind Schwester Mary Sandhya, Schwester Mary Beena, Schwester Marie Aqunia und ihren Teams sowie den Schwestern der Provinzen sehr dankbar für ihre große Gastfreundschaft. 







Generalleitung beendet Besuch in Indien

In den vergangenen zwei Wochen war die Generalleitung in der Provinz Patna im Norden Indiens. In Jamalpur wurde die Saat unserer Kongregation in Indien 1949 von den Schwestern aus der Provinz Chardon, Ohio, USA zuerst ausgesät. Es war bereichernd, jetzt mehr über die Erfahrungen der ersten Schwestern zu hören und die ersten Niederlassungen zu besuchen. Die gleiche Missionsbegeisterung, kreative Treue und Liebe zu den Armen motivieren unsere Schwestern auch heute. Es war sehr lehrreich, die Vielfalt der Tätigkeiten zu sehen, von der Schule über die Krankenhäuser bis zu den Programmen zur Stärkung der Frauenrechte. Während ihres Aufenthaltes in Patna konnten die Schwestern der Generalleitung in den Tagen nach dem tragischen Tod von Schwester Mary Sabeena für die Schwestern dasein und sie unterstützen. Mit dankbaren Herzen hat sich das Generalleitungs-Team jetzt von Indien verabschiedet und ist am 9. Dezember in Richtung der aufgehenden Sonne nach Südkorea geflogen.







Generalleitung in Indien

Seit dem 10. November ist unsere Generalleitung in Indien. Der Besuch begann im Provinzhaus der Provinz Maria Heimsuchung in Bangalore in Südindien. Die Reise führte dann zu allen außer zwei Häusern dieser Provinz. Die Schwestern konnten die ordenseigenen Schulen besuchen, Sozialarbeit in den Dörfern sehen und das Gebiet besichtigen, wo unsere Schestern nach dem Tsunami beim Wiederaufbau geholfen haben. Bei vielen Begrüßungsfeiern zu ihren Ehren in unseren Schulen haben sie die reiche Kultur und die Traditionen Indiens erfahren. Dieser Besuch erforderte Zugfahrten über Nacht, lange Reisen im Geländewagen und einige Flüge. Alle Reisen sind erstaunlich gut verlaufen. Jetzt sind die Schwestern in der Provinz Maria Himmelfahrt, Patna, und lernen das Leben in Nordindien kennen. In einigen Tagen warden sie in Jamalpur sein, wo die Kongregation zuerst mit ihrer Arbeit in Indien begonnen hat. Schwester Mary Kristin schreibt über ihre Reise: „Wir fühlen uns in Indien sehr zu Hause und wie auf heiligem Boden." Auf vielerlei Weise ist diese Reise eine Pilgerreise für uns. Unsere Schwestern empfangen uns sehr herzlich und wir staunen über die wunderbare Arbeit, die sie für Gottes Kinder tun.“






Gesundheitskonferenz - Bericht vom 1. Mai 2012


Die ersten Teilnehmerinnen der SND Gesundheitskonferenz kamen am Mittwoch, 26. April, in Covington, Kentucky, USA, an. 42 Schwestern aus Indonesien, Korea, Indien, Deutschland, Brasilien und den USA versammeln sich vom 30. April bis 10. Mai in der Herz Mariä Provinz zur ersten Gesundheitskonferenz der Schwestern Unserer Lieben Frau. Das Ziel der Konferenz ist, uns zu helfen, auszudrücken, wie wir unser Charisma im Apostolat der Gesundheitsfürsorge leben. Die Konferenz wurde eröffnet mit einem Grußwort von Sr. Kristin, die nicht daran teilnehmen kann, weil sie am 1. Mai zur Visitation in der Provinz Canoas aufbricht. Schwester Margaret Mary Gorman, Provinzoberin der Christus König Provinz, hielt die Eröffnungsansprache zum Thema:  „Das Charisma und das Apostolat der Gesundheitsfürsorge der Schwestern Unserer Lieben Frau." Schwester Margaret Mary sprach darüber, wie sich unser Charisma seit unserer Gründung entwickelt hat und auch in unserem Dienst in der Gesundheitsfürsorge Ausdruck findet. Die teilnehmenden Schwestern waren gebeten, aus ihren Erfahrungen zu berichten, wie unser Charisma heute durch den Dienst unserer Schwestern in der Gesundheitsfürsorge gelebt wird. Die Erfahrungen der Schwestern in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsfürsorge und ihre unterschiedlichen kulturellen Hintergünde bereicherten die Gespäche. Inmitten solcher Vielfalt bleibt der rote Faden, der alles zusammen hält, die Lebendigkeit unseres Charismas als Schwestern Unserer Lieben Frau.


Gesundheitsfürsorge-Konferenz – Bericht 2

Der erste Block der SND Gesundheitsfürsorge-Konferenz ist am Samstag, 5. Mai 2012, zu Ende gegangen. Am Freitag, 4. Mai, haben die Teilnehmerinnen die folgenden Erfahrungen bedacht: eine Präsentation über unser Charisma und das Apostolat der Gesundheitsfürsorge, einen Besuch im St. Charles Pflegezentrum mit Präsentationen über Themen rund um das Lebensende, Palliativmedizin und ganzheitliche Gesundheit; und einen Besuch im St. Claire Regional Medical Center [Krankenhaus] und Präsentationen über weltweise Gesundheitsthemen. Ein Schreibkomittee war eingerichtet worden, um bei den Diskussionen während der Woche gut hinzuhören und zu formulieren, was die Teilnehmerinnen darüber sagten, wie unser Charisma im Apostolat der Gesundheitsfürsorge Ausdruck findet. Die Teilnehmerinnen bestätigten eine Erklärung, die der Kongregation vorgestellt werden soll, ebenso wie den Plan für die „nächsten Schritte“. Am Samstag, 5, Mai, konnten alle das in der kurzen gemeinsamen Zeit Erreichte feiern und die Mutter Gottes Kirche besuchen, in der die SNDs zuerst in Covington tätig waren. Ebenso besichtigten sie die Kathedrale Maria Himmelfahrt. Der Tag schloss mit einer Provinzversammlung, um sich gemeinsam am Kentucky Derby [Pferderennen] zu erfreuen. Die Woche war reich gesegnet. Am Sonntag, 6. Mai, machten sich die Teilnehmerinnen der Konferenz auf zu kurzen Besuchen in den Provinzen Chardon und Toledo.
[Präsentationen hier]


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