Samstag, 19. Mai 2012
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Generalkapitel 2010 
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Auf dieser Seite gibt es mehr Informationen über das Generalkapitel

für Freunde, Mitarbeiter und Assoziierte

der Schwestern Unserer Lieben Frau.

 

 
 
 
Die Kapitelmitglieder äußerten nach dem Vortrag der Berichte Fragen und Einsichten. Weitere Diskussionen klärten, wie die Provinz auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht, für die wir da sind. Das objektive Zuhören ermöglichte neue Sichtweisen.




Heiliger Vater begrüßt Kapitelmitglieder


Am Mittwoch, 17. November, hatten die Kapitelmitglieder die Möglichkeit, an der Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz teilzunehmen. Sie hatten das Glück, auf der oberen Ebene in der Nähe des Heiligen Vaters zu sitzen und er grüßte sie mit einem „päpstlichen Winken“ als ihre Gruppe erwähnt wurde. 


In seiner Ansprache in Englisch erwähnte er unsere Gruppe noch einmal: “Ich sage den Schwestern Unserer Lieben Frau von Coesfeld, die zu ihrem Generalkapitel versammelt sind, mein Gebet und meine besten Wünsche.“ Weil Schwester Mary Sujita zum Haus der römischen Delegation in Via Como gefahren war, um an der Beerdigung von Schwester Maria Gerarda teilzunehmen, hatte Schwester Mary Joell Overman, unsere frühere Generaloberin, die Ehre die Kongregation zu vertreten und den Heiligen Vater am Ende der Audienz persönlich zu begrüßen. 


Eine Zusammenfassung der Katechese des Heiligen Vaters über den “Frühling der Eucharistie” in der Kirche findet sich hier [http://www.zenit.org/article-30993?l=english] Auf der Website des Vatikan wird demnächst eine vollständige Übersetzung zu finden sein.

Kapitularinnen hören JPIC Leiter

Pater Gearoid Francisco O Conaire, OFM sprach mit den Mitgliedern des Kapitels             am 4. November 2010 über das Thema “Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung”. Der Pater machte bewusst, dass das Thema größer ist als die Möglichkeiten einer Gemeinschaft und deshalb sei man auf die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen angewiesen, um das Ziel der Bewahrung unserer Lebenswelt zu erreichen. Verantwortung für unsere Umwelt ist ein kritisches Thema, denn es wird Zeit brauchen, um einige Fehler wieder gutzumachen. Religiöse Gruppen müssen sich mit anderen vernetzen, um einen positiven Einfluss auf die Welt ausüben zu können.  
                                                                           

Am Donnerstagnachmittag sprach die Kirchenrechtlerin, Schwester Mary Wright, IBVM über die Qualität und die Art der Angebote, die für Ordensleute durch die Kongregation für Institute des Geweihten Lebens und Gesellschaften des Apostolischen Lebens zugänglich sind. Schwester Mary ist vor allem für Ordensfrauen verantwortlich.


Ein Friedenstag

Italien begeht den Friedensgedenktag heute, am 14. November. Die Kapitelmitglieder machten eine Reise von Rom nach Assisi, zu Ehren eines besonderen Heiligen, der sich dem Frieden verschrieben hatte, Franz von Assisi. Die Teilnehmer konnten seinen Geburtsort besuchen, das Haus, in dem seine Familie lebte, die kleine Zelle, in der ihn sein Vater gefangen hielt, wegen der radikalen Wünsche, die er hatte, und die Kirche von „San Damiano“, wo er „die Stimme“ hörte, die ihm sagte, dass er die Kirche aufbauen solle. Franz´ Sehnsucht nach Abenteuer führte ihn zur Teilnahme an einem Kreuzzug. “Eine Stimme” forderte ihn auf, in die Stadt zurückzukehren, ihm würde mitgeteilt, was er tun solle.


Generalkapitel mit Gottesdienst eröffnet


Um 11.00 Uhr feierte Pater Antonio Pernia, SVD, Generaloberer der Gesellschaft vom Göttlichen Wort (Steyler Missionare) die Liturgie von Allerheiligen mit uns und eröffnete so unser Generalkapitel 2010. 

Der Gottesdienst war durch Lieder und Lesungen in den verschiedenen Sprachen unserer Kongregation geprägt. Beim Einzug war die Flagge eines jeden Landes zu sehen, in dem unsere Schwestern sich engagieren. 

Das Evangelium vom heutigen Fest spricht von den Seligpreisungen. Pater Pernia forderte die Schwestern auf, diese Werte des Evangeliums durch Kontemplation, Armut (Machtlosigkeit) und Fürsorge zu leben.

Eines der Ziele des Generalkapitels sei es, die Sendung der Kongregation an die neuen Realitäten in der Welt anzupassen. Deshalb sei das Hören auf Gott und das Leben im Geist froher Einfachheit notwendig, wenn wir hoffen, Gottes Willen erkennen zu können.





Logo für das Generalkapitel 2010

Die Flammen im Logo rufen uns auf, als Schwestern Unserer Lieben Frau inmitten der Welt „Feuer und Flamme zu sein“, wenn wir beten und unsere Wurzeln in die Botschaft Jesu senken. Das vom Kreuz überragte ND erinnert uns an unsere Identität und unser Bestreben, unser Charisma, unseren Geist und unsere prophetische Sendung zu leben. Mit Offenheit und in Freiheit antworten wir auf die Herausforderungen in unserer Berufung, Frauen voller Hoffnung und Leben für alle Menschen zu sein. Der dunkle Rand der Erde links steht für die leidende Menschheit und die geschundene Erde und geht in hellere Farben über, um die Verwandlung zum Licht hin zu symbolisieren, das Christus der Welt bringt. Die verschiedenen Muster auf dem Erdball stehen für die große Vielfalt an Werten, Kulturen und Glaubensrichtungen, die uns anspornen, alles zur größeren Ehre Gottes umzuwandeln. Diese Vewandlung wird dadurch dargestellt, dass die Linien nach rechts hin der Klarheit weichen. Der äußere linke Rand symbolisiert die erbarmende Liebe Gottes, die die Erde umfängt und uns Segen schenkt als Gesandte, die Anteil haben an der verwandelnden Kraft des Geistes, der „alles neu macht“.
Herausforderung heute Mystiker und Propheten zu sein 

In zwei Vorträgen, am Dienstag und Mittwoch, präsentierte Pater Edward Mercieca, SJ, die Herausforderung für Ordensfrauen von heute, Mystikerinnen und Prophetinnen in einer modernen Welt zu sein. Die Gründerin, Hilligonda Wolbring, und ihre enge Freundin, Lisette Kühling, antworteten auf den Erziehungsnotstand im Deutschland des 19. Jahrhunderts, Erziehung und Bildung für arme Kinder anzubieten. An diesem Punkt begann die ND- Erziehungs- und Bildungsarbeit. Heute sind alle religiösen Gemeinschaften aufgerufen, ihre Sendung und ihr Charisma zu erforschen und ihre Begeisterung für den Dienst in der Kirche zu erneuern.

Der Pater reflektierte über das Kongregationscharisma von der Güte Gottes und seiner vorsehenden Sorge für uns in der heutigen Welt. In der westlichen Kultur, in der es viel um Planen und Sicherung der Zukunft geht, ist der Dienst an den Armen und Verlassenen, die Tag für Tag um ihr Leben kämpfen müssen, eine Herausforderung. Obwohl der moderne Mensch Gott gegenüber skeptisch ist, sorgt dieser doch für die Menschen, die auf ihn vertrauen. 

“Für unsere zeitgenössischen Denkmuster brauchen wir ein neues Leitungsmodell,” sagte Pater Mercieca. “Umwandelnde Leitung bezieht alle Mitglieder in die Wahrnehmung von Verantwortung mit ein, indem alle zusammen Seite an Seite weitergehen. Begleitung ist das neue Leitungsmodell anstelle des früheren `Nachfolger-Führer–Modells ´”

Pater Mercieca ist gegenwärtig der Sekretärfür die Förderung der Ignatianischen Spiritualität der Jesuiten.

Die Reflexion der vergangenen Geschichte als Voraussetzung für Zukunftsentscheidungen

Am Mittwoch, dem 3. November, zeigte die Notre Dame de Namur Schwester Ellen Gielty, was es bedeutet, “Heute gesandt” zu sein. Schwester Gielty, eine Expertin des Lebens und der Zeit unserer Gründung 1850 hat neue, interessante Fakten über Personen und Ereignisse in dieser Zeit geliefert. “Erforschung der Gründung und des Wachsens einer Gemeinschaft ist notwendig, um neue Entscheidungen für gegenwärtige und zukünftige Apostolate zu treffen,” schloss Schwester Ellen. .
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