Mittwoch, 22. Februar 2012

Treffen der drei Kongregationsleitungen 2012

Die Generalleitungen der Schwestern Unserer Lieben Frau von Namur, Amersfoort und Coesfeld treffen sich alle zwei Jahre. Die diesjährige Zusammenkunft fand vom 13. bis 16. Februar bei den Schwestern Unserer Lieben Frau von Namur in deren Generalat hier in Rom statt. Die gemeinsamen Tage boten Zeit zum Gebet und zur Reflexion, zum Gespäch über das Ordensleben und für einen Vortrag und Austausch über den Dialog zwischen den Religionen. Die Energie und die Begeisterung, die wir erfuhren, spiegeln die Überzeugung wider, dass die Flamme der Güte, die in der Vision Mutter Juliens entfacht wurde, in allen drei Kongregationen weiterhin hell brennt. Die Generalleitung der Namurer Schwestern setzt sich aus vier Amerikanerinnen und einer Schwester aus dem Kongo zusammen; die Generalleitung der Amersfoorter Schwestern besteht aus vier indonesischen Schwestern. Unsere eigene Generalleitung ist die internationalste! Eine gemeinsame Erklärung zu den Ergebnissen unseres Treffens wird in naher Zukunft veröffentlicht. 



Schnee in Rom!

Am Freitag, 3, Februar 2012, erlebte Rom ungewöhnliche Schneemengen. Seit etwa 1985 hat es In Rom nicht mehr so viel Schnee gegeben. Etwa 30 cm fielen, und die Temperaturen lagen bei -3°C. Der schwere Schnee hat Rom ein Verkehrschaos beschert. Viele Menschen saßen auf den Straßen fest und konnten ihr Ziel nicht erreichen. Auch Sr. Gina Marie, die sich auf der Rückreise von England befand, erreichte das Mutterhaus erst nach einer abenteuerlichen Fahrt etwa um 22:30 Uhr. 
Das Mutterhaus-Grundstück ist ganz in Schnee gehüllt. Etliche Zweige der großen Pinien sind unter der Schneelast abgebrochen. Für die Schwestern der internationalen Mutterhauskommunität – besonders jene, die noch nie Schnee erlebt hatten – war die weiße Pracht eine große Freude. Die italienische Wettervorhersage verspricht uns ein Wochenende mit Frost und Schnee von Nord- bis Süditalien. 




Schwestern Unserer Lieben Frau…Möglichkeiten sehen… Potenzial freisetzen.


Generalat / Mutterhaus
Rom 
11. Januar 2012
Liebe Schwestern,

Am Fest der Erscheinung des Herrn wurde ich auf eine wichtige Nachricht aufmerksam. Der Informationsdienst des Vatikans hat eine Nachricht von der Glaubenskongregation veröffentlicht. Am 11. Oktober 2011 hat der Heilige Vater ein Apostolisches Schreiben, „Porta Fidei“ herausgegeben, in dem er erklärt, dass die Kirche vom 11. Oktober 2012 bis zum 24. November 2013 ein Jahr des Glaubens feiern wird. In der Nachricht heißt es weiter:

„Der Beginn des Jahres des Glaubens fällt mit der dankbaren Erinnerung an zwei bedeutende Ereignisse zusammen, die das Angesicht der Kirche in unseren Tagen geprägt haben: der fünfzigste Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils … und der zwanzigste Jahrestag der Veröffentlichung des Katechismus der katholischen Kirche.“

Ich möchte euch jetzt darauf hinweisen, weil ich weiß, dass Provinzen / Delegationen bald Material für den Glaubensaustausch und zum gemeinsamen Studium für Schwestern und Assoziierte für das nächste Jahr zusammen stellen. Schwestern, die in Schulen und Gemeinden arbeiten, sollten sich dieser Möglichkeit bewusst sein, sich neu dem Studium der Dokumente des II. Vatikanischen Konzils zu widmen.

Wenn ihr die Empfehlungen der Glaubenskongregation lest, werdet ihr feststellen, dass einige ganz gezielt für Ordenschristen, Menschen in Ausbildungsprogrammen, Schulen und Gemeinden geschrieben sind. Es gibt viele praktische Vorschläge für Studium und Austausch. 




Wir heißen Schwester Ethel Maria aus Coesfeld willkommen

Die Mutterhausgemeinschaft freut sich, Sr. Ethel Maria aus der Provinz Coesfeld, Deutschland, in ihrer Mitte zu haben. Sie ist am 28. Dezember 2011 angekommen und wird für einen Monat bei uns bleiben. Das ist ein Teil ihres Terziatsprogramms zur Vorbereitung auf ihre Ewige Profess. Sr. Ethel Maria wird von Sr. Maria Julindis, Generalassistentin aus Deutschland, begleitet, und sie lernt viel über das Leben im Generalat und im Zentrum der Kirche. Die Weihnachtszeit in Rom hat ihr schon eine Anzahl bereichernder Erfahrungen ermöglicht, und sie war eine der glücklichen, die am Fest der Erscheinung des Herrn an der Eucharistiefeier im Petersdom teilnehmen konnten. Sie fand es sehr angemessen, Weihnachten in ihrer Kommunität gefeiert zu haben, einen Teil der Weihnachtsoktav in der Mutterhausgemeinschaft zu begehen, und dann an diesem Festtag die Weltkirche zu erleben. Wir wünschen Schwester Ethel Maria Gottes Segen für die Vorbereitung auf ihre Ewige Profess als Schwester Unserer Lieben Frau!




Generalleitung in Indien

Seit dem 10. November ist unsere Generalleitung in Indien. Der Besuch begann im Provinzhaus der Provinz Maria Heimsuchung in Bangalore in Südindien. Die Reise führte dann zu allen außer zwei Häusern dieser Provinz. Die Schwestern konnten die ordenseigenen Schulen besuchen, Sozialarbeit in den Dörfern sehen und das Gebiet besichtigen, wo unsere Schestern nach dem Tsunami beim Wiederaufbau geholfen haben. Bei vielen Begrüßungsfeiern zu ihren Ehren in unseren Schulen haben sie die reiche Kultur und die Traditionen Indiens erfahren. Dieser Besuch erforderte Zugfahrten über Nacht, lange Reisen im Geländewagen und einige Flüge. Alle Reisen sind erstaunlich gut verlaufen. Jetzt sind die Schwestern in der Provinz Maria Himmelfahrt, Patna, und lernen das Leben in Nordindien kennen. In einigen Tagen warden sie in Jamalpur sein, wo die Kongregation zuerst mit ihrer Arbeit in Indien begonnen hat. Schwester Mary Kristin schreibt über ihre Reise: „Wir fühlen uns in Indien sehr zu Hause und wie auf heiligem Boden." Auf vielerlei Weise ist diese Reise eine Pilgerreise für uns. Unsere Schwestern empfangen uns sehr herzlich und wir staunen über die wunderbare Arbeit, die sie für Gottes Kinder tun.“







Vierte SND Afrikakonferenz fand in Uganda statt

Alle drei Jahre trifft sich die Ostafrikakonferenz. Die vierte SND Ostafrikakonferenz fand in der Woche vom 20. August in Uganda statt. Es war ein wunderbares Treffen von Missionarinnen und einheimischen Schwestern aus Uganda, Mosambik, Kenia und Tansania. Die Konferenz tagte in einem Konferenz-Zentrum beim Viktoriasee. Alle empfanden neuen Schwung beim Anhören der Berichte aus den verschiedenen Missionen und der Ordensausbildung sowie der Zukunftspläne in Ostafrika. Wir haben 25 einheimische Schwestern dort. Neun nahmen an der Konferenz teil – sechs aus Uganda, zwei aus Tansania / Kenia und eine aus Mosambik. Alle Missionen haben Kandidatinnen, Postulantinnen und Novizinnen in der Ordensausbildung. Die Zukunft unserer Gemeinschaft in Ostafrika ist hoffnungsvoll trotz aller regelmäßig anzutreffenden Herausforderungen. Die Teilnehmerinnen der Konferenz wohnten in unserem neuen Ausbildungshaus in Mpala, am Stadtrand von Entebbe. Sie wurden jeden Tag per Bus oder Kleinbus zum Konferenz-Zentrum gefahren. Die ganze Gruppe machte einen Ausflug mit Übernachtung in den Busch nach Buseesa, um die St. Julie Schule und die Notre Dame Senior Secondary Schule zu besuchen, wo unsere Tätigkeit in Uganda zuerst begonnen hat. In dem gemieteten Bus brach die Gruppe am Sonntag wieder nach Mpala auf, doch nach etwa 45 Minuten blieb der Bus auf der Straße im Schlamm stecken. In der Nacht und am Morgen hatte es kräftig geregnet, und das machte die Straßen ziemlich gefährlich. Trotz dieser Schwierigkeiten kehrten alle sicher nach Mpala zurück und setzten später ihre Reise zu ihren Missionsstationen fort. Die Schwestern Mary Kristin, Maria Julindis und Marie Emma blieben für einige Tage in Mpala, während Schwester Maria Alcídia die Schwestern nach Mosambik begleitete, Schwester Mary Sreeja nach Kenia und Tanzania mitfuhr und Schwester Mary Shauna in Buseesa blieb.

Willkommen, Schwester Deisi Maria!
Unser jüngstes Kommunitätsmitglied, Schwester Deisi Maria aus der Provinz Canoas, Brasilien, ist am 15. Februar 2012 im Mutterhaus angekommen. Die Ankunft dieser energiegeladenen und begeisterungsfähigen Schwester brachte der Mutterhaus-Kommunität viel Freude. Sr. Deisi Maria freut sich ihrerseits, zu unserer internationalen Gemeinschaft zu gehören und im Zentrum der Kirche zu leben. Am Samstag, 17. Februar 2012, hatte sie schon das Glück, am Konsistorium der 22 neuen Kardinäle im Petersdom teilzunehmen, dem Papst Benedikt XVI vorstand. Einer dieser neuen Kardinäle, Joao Braz de Aviz, kommt aus Brasilien und ist der Präfekt der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens. Schwester Deisi Maria wird sich Schwester Maria Moses aus Südkorea anschließen und ein Jahr lang Kurse zur Spiritualität am Angelicum belegen. Wir wünschen Schwester Deisi Maria Segen für ihr Studium und viele weitere Überraschungen in Rom.


Ankunft eines neuen Kommunitätsmitglieds

Am 26. Januar 2012 hieß die Mutterhaus-Kommunität Sr. Maria Moses aus der Provinz Incheon, Südkorea, herzlich willkommen. Während der vergangenen elf Monate wohnte sie bei unseren Schwestern in der Stella Maris Delegation, Kettering, England, um Englisch zu lernen. Sie ist Schwester Marion und den Schwestern in Kettering sehr dankbar für all ihre Hilfe und Unterstützung in der Zeit ihres Aufenthalts dort. Als Mitglied der Kommunität des Mutterhauses wird sie weiterhin Englisch lernen und in Rom an Kursen zum Thema Spiritualität teilnehmen. Die Mutterhausgemeinschaft erfährt schon jetzt die liebevolle und behutsame Art von Schwester Maria Moses und ihre Bereitschaft, anderen zu helfen. Wir wünschen ihr alles Gute für ihr Studium und eine wunderbare Zeit im Mutterhaus!


Einführung von Schwester Maria Dominique als Delegationsoberin

Wir gratulieren Schwester Maria Dominique de Vroedt und der Regina Virginum Delegation, Tegelen, Niederlande. Am 7. Januar 2012 wurde aus der Provinz Tegelen eine Generaldelegation, und Schwester Maria Dominique wurde die Delegationsoberin. Alle Schwestern und viele Angestellte aus der Delegation versammelten sich um 14:00 Uhr in der Kapelle des Delegationszentrums für eine Hl. Messe als offiziellen Beginn. Schwester Maria Julindis Melis, Generalassistentin, vertrat das Generalat. Es folgte ein Empfang, bei dem Schwester Maria Dominique Schwester Maria Sylvia van der Aa für ihren engagierten Einsatz als Provinzoberin dankte. Sie hatte dieses Amt 18 Jahre lang inne. Sister Maria Julindis sprach im Namen der Kongregation und dankte ebenfalls Sr. Maria Sylvia und ihrem Team für ihren großzügigen Dienst. Sie wünschte den Schwestern im neu eingeführten Leitungsgremium Gottes reichen Segen zum Beginn ihrer neuen Aufgabe.










Generalleitung erlebt koreanische Kultur

Zwei Wochen in Südkorea bildeten den Abschluss der Asienreise unserer Generalleitung. Sie tauschten dort ihre Sommerkleidung gegen warme Jacken, Schals und Handschuhe. Während das Wetter kalt war, war die Atmosphäre in den Konventen sehr warmherzig und gastfreundlich. Besucht wurden Altenheime, einige Kindergärten, das Rehabilitations-Zentrum, ein Zentrum für religionspädagogische Praxis, die Bakmun Grundschule, Pfarrgemeinden und die einzigartigen Tätigkeiten von Schwestern, die künstlerisch tätig sind. Einer der Höhepunkte war der Besuch des neu aufgebauten ökologischen Bauernhofs. Auch kurze Besuche in den beiden Missionen der Provinz standen auf dem Programm. Während der Fahrt zum Flughafen für die Rückreise nach Rom am 23. Dezember begann es zu schneien. Das war ein perfekter Abschluss der sechs Wochen in Asien. Alle in der Generalleitung sind sich einig, dass jede Begegnung ein wertvoller Beitrag dazu war, mehr über die Länder und unsere Schwestern dort zu lernen. Und alle sind Schwester Mary Sandhya, Schwester Mary Beena, Schwester Marie Aqunia und ihren Teams sowie den Schwestern der Provinzen sehr dankbar für ihre große Gastfreundschaft. 







Generalleitung beendet Besuch in Indien

In den vergangenen zwei Wochen war die Generalleitung in der Provinz Patna im Norden Indiens. In Jamalpur wurde die Saat unserer Kongregation in Indien 1949 von den Schwestern aus der Provinz Chardon, Ohio, USA zuerst ausgesät. Es war bereichernd, jetzt mehr über die Erfahrungen der ersten Schwestern zu hören und die ersten Niederlassungen zu besuchen. Die gleiche Missionsbegeisterung, kreative Treue und Liebe zu den Armen motivieren unsere Schwestern auch heute. Es war sehr lehrreich, die Vielfalt der Tätigkeiten zu sehen, von der Schule über die Krankenhäuser bis zu den Programmen zur Stärkung der Frauenrechte. Während ihres Aufenthaltes in Patna konnten die Schwestern der Generalleitung in den Tagen nach dem tragischen Tod von Schwester Mary Sabeena für die Schwestern dasein und sie unterstützen. Mit dankbaren Herzen hat sich das Generalleitungs-Team jetzt von Indien verabschiedet und ist am 9. Dezember in Richtung der aufgehenden Sonne nach Südkorea geflogen.






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